{"id":8969,"date":"2014-06-07T12:57:41","date_gmt":"2014-06-07T10:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.unionbelge.be\/?p=8969"},"modified":"2016-11-20T22:26:58","modified_gmt":"2016-11-20T21:26:58","slug":"het-sprookje-van-de-democratie-belgie-la-democratie-en-belgique-conte-de-fees","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/beta.unionbelge.be\/?p=8969","title":{"rendered":"HET SPROOKJE VAN DE DEMOCRATIE IN BELGI\u00cb &#8211; LA DEMOCRATIE EN BELGIQUE: UN CONTE DE FEES"},"content":{"rendered":"<div class=\"content roundcornerbox\">\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"NL-BE\"><a class=\"fancybox\" href=\"http:\/\/brf.be\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/anne.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-643477\" src=\"http:\/\/brf.be\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/anne-300x200.jpg\" alt=\"BRF-Redakteurin Anne Kelleter\" \/><\/a>In deze schitterende opinietekst van BRF-radio (Oost-Belgi\u00eb) veegt journaliste Anne Kelleter de laatste geloofwaardigheid van de resultaten van de verkiezingen van 25 mei 2014 volledig weg. Met welk recht ontneemt men aan 2.000 kiezers (of zijn het er veel meer?) het stemrecht? En twee weken na de verkiezingen zijn nog steeds niet alle uitslagen officieel. Dit is slechter dan in de meeste ontwikkelingslanden\u2026<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Par cette carte blanche excellente de la radio BRF (Belgique de l\u2019est), la journaliste Anne Kelleter fait table rase de la derni\u00e8re cr\u00e9dibilit\u00e9 des r\u00e9sultats des \u00e9lections du 25 mai 2014. De quel droit enl\u00e8ve-t-on \u00e0 2.000 \u00e9lecteurs (ou sont-ils beaucoup plus nombreux\u00a0?) le droit de vote\u00a0? Et deux semaines apr\u00e8s les \u00e9lections, les r\u00e9sultats ne sont pas encore tous officiels. C\u2019est pire que dans la plupart des pays en voie de d\u00e9veloppement\u2026<\/p>\n<h2><a title=\"Kommentar: Belgien \u2013 ein Demokratiem\u00e4rchen\" href=\"http:\/\/brf.be\/nachrichten\/regional\/761513\/\" rel=\"bookmark\">Kommentar: Belgien \u2013 ein Demokratiem\u00e4rchen<\/a><\/h2>\n<div class=\"under_title space6\"><span class=\"isdate\">6. Juni 2014, 18:20<\/span> \u00b7 <span class=\"isuser\">Anne Kelleter<\/span> <em>(Foto &#8211; photo BRF)<\/em><\/div>\n<p><strong>Wegen eines Softwarefehlers konnten bei der Wahl zum Parlament der DG 20 Stimmen nicht eindeutig einer Partei zugeordnet werden. Auf Vorschlag des Innenministeriums annullierte der Wahlvorstand in Eupen diese Stimmen. Das ist undemokratisch und darf in einer modernen Demokratie nicht vorkommen.<\/strong><\/p>\n<p>Auch knapp zwei Wochen nach den Wahlen gibt es in der DG keine offiziellen Ergebnisse. Auf der Webseite des Innenministeriums steht hinter den Zahlen immer noch gro\u00df \u201cofficieux\u201d \u2013 also halbamtlich.<\/p>\n<p>Der Wahlvorstand hat die Stimmen, die von dem Softwarefehler betroffen sind, zwar annulliert und die Wahlergebnisse erstmal best\u00e4tigt, aber eben nur unter Vorbehalt. Das allein zeigt schon, wie unhaltbar die Vorg\u00e4nge seit dem 25. Mai sind.<\/p>\n<p><strong>Wenn wegen eines Computerfehlers korrekt abgegebene Stimmen annulliert werden, wird dem B\u00fcrger ein demokratisches Grundrecht genommen. Dabei ist es v\u00f6llig egal, welcher Partei diese Stimmen zukommen sollten, oder wie viele Stimmen es sind. Fakt ist, dass B\u00fcrger ihrer Pflicht nachgekommen sind und dies nicht respektiert wurde. Hier sollte gleiches Recht f\u00fcr alle gelten. <span style=\"text-decoration: underline;\">Der Wahlpflicht des B\u00fcrgers steht die Pflicht der Beh\u00f6rde gegen\u00fcber, die Aus\u00fcbung dieser Pflicht zu erm\u00f6glichen und am Ende auch Rechenschaft \u00fcber die Ergebnisse abzulegen.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Das Innenministerium hat hier versagt. Zwar beruft man sich auf die Experten, die die neue Funktion vor den Wahlen gepr\u00fcft und zertifiziert haben, aber offenbar haben diese Experten nicht gr\u00fcndlich genug gearbeitet.<\/p>\n<p>Auch bei den restlichen Vorg\u00e4ngen haben die Verantwortlichen sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Bis heute bleibt die Kommunikation des Ministeriums mangelhaft. Das beweisen die Fehler, die unter anderem die Vivant-Fraktion in den offiziellen Mitteilungen gefunden hat. Die Mitteilungen sind ungenau und unvollst\u00e4ndig. Die \u00d6ffentlichkeit hat aber ein Recht zu erfahren, was genau passiert ist \u2013 bis ins letzte Detail.<\/p>\n<p>Da der Fehler nun einmal passiert ist, kann jetzt nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden. Neuwahlen sind keine L\u00f6sung, denn jeder kennt das vorl\u00e4ufige Wahlergebnis, und das w\u00fcrde den Ausgang einer neuen Wahl beeinflussen. In gewisser Weise w\u00fcrde also auch hier der W\u00e4hlerwille nicht respektiert. Daher bleibt unterm Strich nur, gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz bei der Aufkl\u00e4rung der Vorg\u00e4nge walten zu lassen.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt auch, zu kl\u00e4ren, ob der Datenschutz w\u00e4hrend der Fehlersuche gew\u00e4hrleistet war. Bisher wurde nicht kommuniziert, ob unabh\u00e4ngige Beobachter anwesend waren, und welche Funktion sie hatten. Mit Sicherheit m\u00f6chte niemand irgendeinem Beteiligten b\u00f6se Absichten oder gar den Versuch der Vorteilsnahme unterstellen. Das w\u00e4re unpassend und auch nicht gerechtfertigt. Es geht hier allein um die Wahrung der demokratischen Rechte der B\u00fcrger und der damit verbundenen Prozeduren.<\/p>\n<p>In diesem Fall sollten also alle Parteien Aufkl\u00e4rung fordern. Wie so oft erkl\u00e4rt, vertreten die Parlamentarier in einer repr\u00e4sentativen Demokratie das Volk \u2013 den eigentlichen Souver\u00e4n der Demokratie. Offensichtlich fordern viele B\u00fcrger in dieser Sache Aufkl\u00e4rung. Das sollten sich die Vertreter aller Parteien zu Herzen nehmen, nicht nur die beiden kleinen Oppositionsparteien.<\/p>\n<p>Von der Mehrheit hat man aber bisher leider nur herzlich wenig geh\u00f6rt, au\u00dfer der Forderung nach der R\u00fcckkehr zur Papierwahl. Vielleicht war man zu besch\u00e4ftigt, schnellstm\u00f6glich eine neue, alte Koalition zu schmieden. Offenbar blieb wohl keine Zeit, sich ernsthaft mit etwas anderem als den vorl\u00e4ufigen Resultaten zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Fazit: Im besten Fall hat die Wahlpanne in der DG das Demokratieverst\u00e4ndnis gesch\u00e4rft. Durch den Softwarefehler und seine Auswirkungen hat sich die \u00f6ffentliche Diskussion an ein Thema gewagt, das lange tabu war. Das System selbst wurde infrage gestellt. Nicht das Prinzip der Herrschaft des Volkes, sondern der Umgang damit. In Zeiten, wo jedes mittlere Unternehmen Audits anfragt und Prozessoptimierung betreibt, muss die real existierende Demokratie st\u00e4ndig neu auf den Pr\u00fcfstand.<\/p>\n<div class=\"addthis_toolbox addthis_default_style addthis_\"><a class=\"addthis_button_facebook addthis_button_preferred_1 at300b\" title=\"Facebook\" href=\"http:\/\/brf.be\/nachrichten\/regional\/761513\/#\"><span class=\"at16nc at300bs at15nc at15t_facebook at16t_facebook\"><span class=\"at_a11y\">Share on facebook<\/span><\/span><\/a><a class=\"addthis_button_twitter addthis_button_preferred_2 at300b\" title=\"Tweet\" href=\"http:\/\/brf.be\/nachrichten\/regional\/761513\/#\"><span class=\"at16nc at300bs at15nc at15t_twitter at16t_twitter\"><span class=\"at_a11y\">Share on twitter<\/span><\/span><\/a><a class=\"addthis_button_email addthis_button_preferred_3 at300b\" title=\"E-Mail\" href=\"http:\/\/brf.be\/nachrichten\/regional\/761513\/#\" target=\"_blank\"><span class=\"at16nc at300bs at15nc at15t_email at16t_email\"><span class=\"at_a11y\">Share on email<\/span><\/span><\/a><a class=\"addthis_button_jappy addthis_button_preferred_4 at300b\" title=\"Jappy Ticker\" href=\"http:\/\/www.addthis.com\/bookmark.php?v=300&amp;winname=addthis&amp;pub=brfgt1&amp;source=tbx-300,wpp-3.0&amp;lng=de&amp;s=jappy&amp;url=http%3A%2F%2Fbrf.be%2Fnachrichten%2Fregional%2F761513%2F&amp;title=Kommentar%3A%20Belgien%20%E2%80%93%20ein%20Demokratiem%C3%A4rchen&amp;ate=AT-brfgt1\/-\/-\/5392edb2a8a9bfa1\/2\/532f7c224b2bb6bf&amp;frommenu=1&amp;uid=532f7c224b2bb6bf&amp;ct=1&amp;pre=http%3A%2F%2Fl.facebook.com%2Fl.php%3Fu%3Dhttp%253A%252F%252Fbrf.be%252Fnachrichten%252Fregional%252F761513%252F%26h%3DXAQGeDByfAQHrCVfOJjNKPREJADSPeoiiy9D_dG2ygrM6FQ%26enc%3DAZPMDdD6DsDiHuPGPDLkSqSlylsozvs6Vfdc2ZcMCHJ2KM2P6AKJlS6krt8HbHyX8guKnMsVtML7tjT8nI1s35nsps_eqpeNE0kwk8D_2xwZx0TsHvW0L0ieb0VPBJ7_Krc%26s%3D1&amp;tt=0&amp;captcha_provider=nucaptcha\" target=\"_blank\"><span class=\"at16nc at300bs at15nc at15t_jappy at16t_jappy\"><span class=\"at_a11y\">Share on jappy<\/span><\/span><\/a><a class=\"addthis_button_compact at300m\" href=\"http:\/\/brf.be\/nachrichten\/regional\/761513\/#\"><span class=\"at16nc at300bs at15nc at15t_compact at16t_compact\"><span class=\"at_a11y\">More Sharing Services<\/span><\/span><\/a><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In deze schitterende opinietekst van BRF-radio (Oost-Belgi\u00eb) veegt journaliste Anne Kelleter de laatste geloofwaardigheid van de resultaten van de verkiezingen van 25 mei 2014 volledig weg. 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